Was Sie hier beauftragen können

Drei Angebote. Zu jedem steht, für wen es gedacht ist, wie es abläuft und welches abgeschlossene Projekt es belegt. Wo ein Beleg fehlt, steht keiner — das ist beabsichtigt.

  1. Website & Auffindbarkeit

    Ihre Website existiert, aber Kunden finden sie nicht. Ich suche zuerst die Ursache — meistens liegt sie in der Technik, nicht im Marketing — und behebe sie nachweisbar: Ladezeit, Struktur, lokale Sichtbarkeit, maschinenlesbare Beschreibung für Google und KI-Suche.

    Für wen

    Lokale Unternehmen und Selbstständige mit einer bestehenden Website, meist WordPress, die im Suchergebnis hinter der Konkurrenz stehen und nicht wissen, woran es liegt.

    Ablauf

    1. Audit: Ursachen benennen, bevor Arbeit beauftragt wird — mit Umfang und Aufwand
    2. Fundament reparieren: Plugin-Konflikte, Ladezeit, Duplikate, Crawl-Hygiene
    3. Inhalt und Struktur: eigene Texte pro Zielseite statt ausgetauschter Ortsnamen
    4. Maschinenlesbar machen: Schema.org-Auszeichnung für Google und Antwortmaschinen
    5. Dokumentation übergeben, mit der Sie die Seite ohne mich weiterführen können

    Häufige Fragen

    Was kostet es, eine Website auffindbar zu machen?
    Das hängt davon ab, wie viel Altlast im System steckt — und das lässt sich seriös erst nach einem Audit sagen. Ein abgeschlossenes Projekt dieser Art umfasste rund 50 Stunden über zwölf Etappen. Das Audit steht deshalb immer am Anfang und benennt den Umfang, bevor Sie Arbeit beauftragen.
    Warum bringt mein SEO-Plugin nichts?
    Häufigste Ursache in der Praxis: ein zweites Plugin arbeitet dagegen. Wenn zwei SEO-Plugins gleichzeitig aktiv sind, kontrolliert eines robots.txt, Sitemap und Meta-Tags, während das andere gar nichts ausgibt — alles, was Sie im Backend pflegen, kommt auf der Seite nie an. Weitere häufige Ursachen sind aufgeblähtes HTML aus Page-Buildern und Unterseiten, die Kopien voneinander sind.
    Was ist GEO und brauche ich das?
    GEO steht für die Auffindbarkeit in Antwortmaschinen wie ChatGPT, Perplexity und Gemini. Diese zitieren bevorzugt Seiten, die klar strukturiert sind, konkrete Fragen oben zuerst beantworten und maschinenlesbar beschreiben, wer Sie sind. Die Arbeit dafür überschneidet sich weitgehend mit klassischem SEO — sie fällt also ohnehin an, wenn man es richtig macht.
    Betreuen Sie die Seite auch danach weiter?
    Auf Wunsch ja. Genauso ausdrücklich möglich ist der saubere Abschluss: Sie erhalten eine Dokumentation mit technischer Referenz zu jeder Einstellung und getrennten Aufgabenlisten. Eine Website, die nur ihr Entwickler versteht, ist eine Abhängigkeit, kein Ergebnis.
  2. Individualsoftware bauen & betreiben

    Eine Webanwendung für Ihr Problem — und danach nicht allein gelassen. Ich baue von der Konzeption bis zum Produktivbetrieb: Zahlungen, Nutzerkonten, geschützte Inhalte, Schnittstellen. Deployment, TLS, Backups und Monitoring gehören dazu, nicht in ein separates Angebot.

    Für wen

    Selbstständige und kleine Unternehmen, deren Anforderung kein Standardprodukt abdeckt — und die keinen zweiten Dienstleister für den Betrieb suchen wollen.

    Ablauf

    1. Zuschnitt: die riskanteste Annahme zuerst prüfen, nicht das größte Feature zuerst bauen
    2. Entscheidungen schriftlich festhalten, mit Alternativen und Begründung
    3. In Ausbaustufen liefern, jede für sich lauffähig und abnehmbar
    4. In Betrieb nehmen: Deployment-Pipeline, TLS, Backups, Monitoring
    5. Weiterbetreiben oder sauber übergeben — Ihre Entscheidung, nicht meine

    Häufige Fragen

    Was kostet eine individuelle Webanwendung?
    Seriös lässt sich das erst nach dem Zuschnitt sagen. Der Hebel liegt ohnehin woanders: Der teuerste Fehler ist nicht ein zu hoher Stundensatz, sondern ein halbes Jahr Arbeit in die falsche Richtung. Deshalb steht am Anfang die Frage, welche Annahme am riskantesten ist — und die wird zuerst geprüft.
    Warum keine fertige Plattform oder ein Baukasten?
    Wenn ein Standardprodukt Ihre Anforderung abdeckt, sollten Sie es nehmen — das sage ich Ihnen dann auch. Individualentwicklung lohnt sich, wenn der Zuschnitt entscheidend ist: eigene Abläufe, eigene Datenhoheit, Schnittstellen zu Systemen, die es beim Baukasten nicht gibt, oder laufende Kosten pro Nutzer, die mit dem Wachstum unangenehm werden.
    Wer betreibt die Anwendung nach dem Livegang?
    Standardmäßig ich. Vier Systeme laufen derzeit unter meiner Verantwortung im Produktivbetrieb, mit Docker, TLS, automatisierten Deployments, Backups und Uptime-Überwachung. Wenn Sie den Betrieb selbst oder intern übernehmen wollen, ist das vorgesehen und dokumentiert — es gibt keinen Lock-in.
    Wie gehen Sie mit DSGVO und Zahlungen um?
    Als Teil der Umsetzung, nicht als Nachtrag. Konkret heißt das: Löschpfade für Nutzerdaten von Anfang an, Auftragsverarbeitung mit den real genutzten Dienstleistern, EU-Hosting wo möglich, und Zahlungsabwicklung über einen etablierten Anbieter statt selbstgebauter Lösungen.
  3. App-Entwicklung

    Native Android- und plattformübergreifende Apps mit Flutter — von der ersten Idee bis in den Play Store. Inklusive der Teile, die erfahrungsgemäß unterschätzt werden: Store-Einreichung, Datenschutzangaben, Berechtigungen und was passiert, wenn das Netz wegbricht.

    Für wen

    Unternehmen und Selbstständige, die eine App als eigenständiges Produkt oder als mobilen Zugang zu einem bestehenden System brauchen.

    Ablauf

    1. Plattformfrage klären: braucht es wirklich eine App oder reicht das Web?
    2. Bedienkonzept vor dem Code — Medieninformatik-Hintergrund statt Bauchgefühl
    3. Umsetzung mit Tests für die Logik und Bildvergleich für die Oberfläche
    4. Store-Einreichung inklusive Datenschutzangaben und Berechtigungstexten
    5. Updates und Wartung nach Veröffentlichung

    Häufige Fragen

    Brauche ich überhaupt eine App?
    Oft nicht. Wenn Ihre Nutzer die Anwendung über einen Link erreichen sollen, ohne etwas zu installieren, ist das Web fast immer der bessere Weg — schneller erreichbar, keine Store-Freigabe, keine zwei Codebasen. Eine App lohnt sich bei echtem Offline-Bedarf, Hardwarezugriff wie Kamera oder Sensorik, Push-Nachrichten oder wenn ein Icon auf dem Startbildschirm Teil des Produkts ist. Diese Frage stelle ich vor dem Angebot, nicht danach.
    Flutter oder nativ?
    Flutter, wenn beide Plattformen bedient werden sollen und die Oberfläche der Hauptteil der Arbeit ist — eine Codebasis statt zwei. Nativ, wenn tiefe Plattformintegration oder maximale Performance in Spezialfällen zählt. Ich entscheide das anhand Ihres Falls und schreibe die Begründung auf.
    Übernehmen Sie auch bestehende Apps?
    Ja, mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme zuerst. Manchmal ist die Weiterentwicklung der richtige Weg, manchmal der Neubau — und Letzteres sage ich Ihnen auch dann, wenn es unbequem ist. Ich habe diese Entscheidung schon gegen meine eigene Codebasis getroffen.